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Cornelia Boese Dichterin und Souffleuse
Lebt und arbeitet in Würzburg
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Leseprobe
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Als ich neun Jahre alt war, wurde mein erstes Gedicht in der Mainpost veröffentlicht. Es hieß "Über den Winter". Danach habe ich sehr lange nicht mehr gedichtet, nur so für den Hausgebrauch. Ich hatte die Vorstellung, dass man davon nicht leben kann und dass das kein richtiger Berufsweg ist.
Mit Ende zwanzig fing ich dann erst an richtig zu dichten. Ich arbeitete am Mainfranken-Theater als Souffleuse. Während der Proben saß ich oft im Souffleurkasten, von allen vergessen. Dort ist das erste Gedicht entstanden. Inspiriert wurde ich durch den Reimklang meines Nachnamens und meines Berufes - Boese und Souffleuse. Daraus entstand mein erstes Gedicht. Es kam sehr gut an und das hat mich beflügelt - ich dichtete weiter. Dabei war das Theater meine Quelle. Einmal fiel der damalige Generalmusikdirektor beim Applaus fast in den Souffleurkasten. Das war so lustig, dass ich gleich ein Gedicht daraus machte. Solche Anekdoten habe ich gesammelt, immer mit Blick aus dem Souffleurkasten - der Unterwelt des Theaters. Daraus ist dann mein erster Gedichtband entstanden: Ich bin der unsichtbare Herrscher einer magischen Welt.
Von Cornelia Boese erschienene Titel:
Ich bin der unsichtbare Herrscher einer magischen Welt: Heitere Verse
Gaulimauli. Eine vergnügliche Reim-Reise mit und zu Mozart
Von Räubern, Feen und großen Geistern: Würzburger Künstlergeschichten
Polska für den Elch: Eine skandinavische Reise
Die gute Fee im Kasten - Die Souffleuse im Musiktheater
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